Die Jury des Künstlerinnenpreises (v.l.): Hendrik Dorgathen, Heiner Schmitz, Tania Terium, Christine Vogt, Karin Dörre mit Projektkoordinator Ulrich Schallwig. (Foto: Mülheimer Kunstverein e.V)
Der Mülheimer Kunstverein e.V. verleiht im Jahr 2026 zum ersten Mal den mit 3.500 Euro dotierten „Künstlerinnenpreis des Mülheimer Kunstvereins“. Die Auszeichnung richtet sich gezielt an Bildende Künstlerinnen im Ruhrgebiet, die sich in der Mitte ihrer künstlerischen Laufbahn befinden und bei vielen Ausschreibungen aufgrund von Altersbeschränkungen nicht (mehr) berücksichtigt werden. Der Award wird künftig alle zwei Jahre im Wechsel mit dem „Preis des Mülheimer Kunstvereins“, der im Rahmen der Biennale MÜLHEIM CALLING vergeben wird, ausgelobt werden.
Insgesamt gingen 46 Bewerbungen für den Preis ein. Die fünfköpfige Jury, bestehend aus Karin Dörre (Vorsitzende AG Mülheimer Künstlerinnen und Künstler e.V.), Prof. Hendrik Dorgathen, Prof. Heiner Schmitz, Dr. Christine Vogt (Direktorin LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen) und Tania Terium (Vorsitzende Mülheimer Kunstverein e.V.), hat nach intensiver Beratung Gisoo Kim zur Preisträgerin gewählt.
Die 54-jährige gebürtige Koreanerin hat in Seoul, Hamburg sowie an der Kunstakademie Düsseldorf studiert und lebt seit 13 Jahren in Essen. Ihre Werke wurden bereits national und international ausgestellt. Mit ihrer Bewerbung überzeugte sie die Jury durch ihr herausragendes künstlerisches Schaffen und ihre kontinuierliche Entwicklung als Künstlerin.
Der Mülheimer Kunstverein e.V. gratuliert Gisoo Kim herzlich und freut sich, mit dem Künstlerinnenpreis 2026 einen Beitrag zur Förderung und Sichtbarkeit von Künstlerinnen im Ruhrgebiet zu leisten.
Die offizielle Preisverleihung erfolgt im Rahmen der Vernissage einer Einzelausstellung der Künstlerin in der Galerie d’Hamé in Mülheim an der Ruhr im Herbst 2026.
